Holter Eisenhütte

Von den Anfängen der Industrialisierung bis zur heutigen Industrie der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

· Wie kam die Metallindustrie nach Schloß Holte-Stukenbrock?
· Welche Voraussetzungen gab es dafür?
· Und was haben die reich verzierten Öfen damit zu tun?

Gießerei
Gießerei der Holter Hütte
Herdschleiferei
Herdschleiferei der Holter Hütte

Die Entwicklung der Holter Eisenhütte ist eng mit der Geschichte der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock verknüpft.
Als der Hüttenbetrieb im Jahre 1842 seine Produktion aufnahm, gab es im heutigen Stadtgebiet drei eigenständige ländliche Gemeinden: Liemke, Sende und Stukenbrock.

1842 Graphik aus Anfangszeit
Graphik aus dem Jahre 1842: Das Bild zeigt das Schloss und die in direkter Nachbarschaft dazu liegende Holter Eisenhütte.

In den darauffolgenden Jahrzehnten nahm die Holter Eisenhütte einen rasanten Aufstieg, die Produktpalette war vielfältig und die Belegschaft wuchs auf die stattliche Größe von über 200 Mitarbeitern.
Die Holter Eisenhütte entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der größten Gießereibetriebe zwischen Hamm und Hannover. Das bekannteste Produkt der Eisenhütte waren ihre Öfen.