Personen

1836 Friedrich Ludwig Tenge
Friedrich Ludwig Tenge im Alter von 42 jahren
Friedrich Ludwig Tenge
Friedrich Ludwig Tenge im Alter von 56 Jahren

Friedrich Ludwig Tenge (1794 -1865)

2006 Sechs Generationen red
Frank Konersmann: Die Tenges. 400 Jahre Unternehmer in Osnabrück und Ostwestfalen. Titelgraphik

Firmengründer der Holter Eisenhütte
Friedrich Ludwig Tenge war der Sohn eines Leinen- und Tabakindustriekaufmanns in Osnabrück. Er absolvierte ein Fachstudium für Landwirtschaft in Montpellier, Göttingen und Heidelberg. Im Auftrag seines Vaters erwarb er 1814 das verschuldete Rittergut Niederbarkhausen bei Oerlinghausen. Es folgten weitere Käufe von Ländereien. Eine seiner größten Erwerbungen war der Kauf der Grafschaft Rietberg (1822) und damit auch die Domäne Holte. Es folgten mehrere betriebliche Gründungen:

1853 Carl Friedrich Tenge
Ölbild um 1853;  Carl Friedrich Tenge, der älteste Sohn von Friedrich Ludwig Tenge. Er war später Teilhaber der Holter Eisenhütte.

Sägemühlen, Ziegeleien, zwei Glashütten und die Dalbker Papierfabrik.
Die weitaus bedeutendste Firmengründung Friedrich Ludwig Tenges war die Errichtung der Holter Eisenhütte vor den Toren des alten Jagdschlosses der Grafen von Rietberg. Ohne eigentliche Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Hüttenwesens schuf Tenge hiermit die erste großgewerbliche Anlage in der vormaligen Grafschaft Rietberg.

 

Rudolf TrebitzIngenieur Trebitz red

Rudolf Trebitz, Ingenieur und technischer Leiter der Holter Eisenhütte;
wurde 1893 von Dr. Harald Tenge als Ingenieur eingestellt
drängte auf zahlreiche technische Neuerungen im Produktionsprozess
war bis in 1940er Jahre in der Holter Hütte tätig.

Betriebsjubiläum

Betriebsjubiläum
Foto zum 50jährigen Betriebsjubiläum

Das historische Foto entstand zum 50jährigen Betriebsjubiläum der Holter Eisenhütte.
Die Belegschaft zählte damals mehr als 200 Mitarbeiter, darunter Hüttenjungen.

Anna und Jakob Lakämper

Johann und Anna Lakämper red.Familie Lakämper red.

Das Bild zeigt den Vater von Jakob Lakämper, der Maschinenschlosser auf der Holter Eisenhütte war. Er hat seine Erfahrungen und seine Erlebnisse in der Holter Eisenhütte aufgeschrieben „Mein Leben“. Darin beschreibt er auch ausführlich den Verlauf des ersten Streiks 1911.

Schmiede der Holter Eisenhütte

Schmiede der Holter Eisenhütte
Schmiede der Holter Eisenhütte

Veteranen der Arbeit vor der Schmiede der Holter Eisenhütte; von links: Grobschmiedemeister Johann Kaupmannsenneke, Bohrer,
Schmied Heinrich Brinktrine und Schmiedemeister Kleffmann.

Chef-Emaillierer Jakob Nieweg

Jakob Nieweg
Chef-Emaillierer Jakob Nieweg

Bereits 1848 errichtete die Holter Eisenhütte ein eigenes Emaillierwerk.
Neben Poterieware, z. B. Kochgeschirr, Töpfe und Pfannen wurden später auch Öfen in Braun- und Grüntönen emailliert.
Das Foto zeigt den
Chef-Emaillierer Jakob Nieweg,
Foto um 1889.

Fabrikjunge

Fabrikjunge
Fabrikjunge der Holter Eisenhütte

Fabrikjunge
der Holter Eisenhütte
Zeichnung 1860 von Max Dresel,
Enkel von Friedrich Ludwig Tenge.

Russischer Kriegsgefangener

Kriegsgefangener
Russischer Kriegsgefangener
in der Zementwarenfabrik
Johann Knoke

Zweiter Weltkrieg: Russischer Kriegsgefangener
in der Zementwarenfabrik
Johann Knoke