Geschichte des Holter Schlosses

 

Die Geschichte des Holter Schlosses ist vielfältig dokumentiert. Stellvertretend hier zwei neuere Veröffentlichungen.

Herausgegeben von Carl Philipp Tenge-Rietberg. Mit Beiträgen von Manfred Beine, Frank Konersmann und Günter Potthoff. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2017


Gesamtherstellung : Bonifatius GmbH Druck-Buch-Verlag Paderborn, 295 Seiten. Auszug aus dem Klappentext: Die Domäne Holte war einst im Besitz der Grafen von Rietberg und später der Fürsten von Kaunitz-Rietberg. Bis jetzt wusste man relativ wenig über das Gebiet, welches nordöstlich in der ehemaligen Gemeinde Liemke lag. Durch umfangreiche Archivarbeit konnte viel interessantes und bisher unveröffentlichtes Material zusammengetragen werden … über das Schloß Holte, die Schloßkapelle, das Holter Vorwerk, den Holter Forst, die Ziegelei zur Holte uvm.

Das Eingangsportal zum Schloss – mit Inschrift


Namensinschrift der Erbauer aus dem Jahr 1616 auf dem Eingangsportal zum Schloss: JOHANNES ET SABINA CATHARINA COMES ET COMITISSA / FRISIAE ORIENTALISET RETBERGAE & (Johannes und Sabina Catharina Graf und Gräfin/ von Ostfriesland und Rietberg etc.)

Dominikus Andreas Graf von Kaunitz, seit 1696 Reichsvizekanzler. Er arrangierte die Ehe seines Sohnes Maximilian Ulrich mit der Rietberger Erbgräfin Maria Ernestine Franziska . – (Gemälde um 1680, Schloss Austerlitz, Tschechien).

Heute ist vielen nicht bekannt, dass der Ortsname Kaunitz auf die Grafenfamilie von Kaunitz zurückgeht, die ihren Sitz in Austerlitz/Mähren hatte.