Geschichte des Holter Schlosses

Die Geschichte des Holter Schlosses ist vielfältig dokumentiert. Stellvertretend hier zwei neuere Veröffentlichungen.

Herausgegeben von Carl Philipp Tenge-Rietberg. Mit Beiträgen von Manfred Beine, Frank Konersmann und Günter Potthoff. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2017. Zitat aus dem Vorwort von Carl Philipp Tenge-Rietberg: „Die Feierlichkeiten anlässlich des 400-jährigen Jubiläums … haben abermals gezeigt, wie groß das Interesse am Holter Schloss und seiner Geschichte ist und wie stark sich auch heute noch die Bevölkerung mit dem Schloss identifiziert.“

Zitat aus dem Klappentext: „Die Domäne Holte war einst im Besitz der Grafen von Rietberg und später der Fürsten von Kaunitz-Rietberg. Bis jetzt wusste man relativ wenig über das Gebiet, welches nordöstlich in der ehemaligen Gemeinde Liemke lag. Durch umfangreiche Archivarbeit konnte viel interessantes und bisher unveröffentlichtes Material zusammengetragen werden … über das Schloss Holte, die Schlosskapelle, das Holter Vorwerk, den Holter Forst, die Ziegelei zur Holte.“
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Gesamtherstellung : Bonifatius GmbH Druck-Buch-Verlag Paderborn, 295 Seiten

Das Eingangsportal zum Schloss – mit Inschrift


Namensinschrift der Erbauer aus dem Jahr 1616 auf dem Eingangsportal zum Schloss: JOHANNES ET SABINA CATHARINA COMES ET COMITISSA / FRISIAE ORIENTALISET RETBERGAE & (Johannes und Sabina Catharina Graf und Gräfin/ von Ostfriesland und Rietberg etc.)

„Das ehemalige reichsgräfliche Schloß Eden bei Rietberg“ Schloss Rietberg, gelegentlich „Eden“ genannt, vor seinem Abbruch 1802/03 (Lithographie L. Sachse & Co., Berlin, Mitte 19. Jahrhundert, in Auftrag gegeben von Friedrich Ludwig Tenge).

Dominikus Andreas Graf von Kaunitz, seit 1696 Reichsvizekanzler. Er arrangierte die Ehe seines Sohnes Maximilian Ulrich mit der Rietberger Erbgräfin Maria Ernestine Franziska . – (Gemälde um 1680, Schloss Austerlitz, Tschechien).

Heute ist vielen nicht bekannt, dass der Ortsname Kaunitz auf die Grafenfamilie von Kaunitz zurückgeht, die ihren Sitz in Austerlitz/Mähren hatte.