Die Vision eines Museums zur Holter Eisenhütte

Ausstellung im Rathaus
Die Sammlung ist zunächst im Rathaus zu sehen. Mit steigender Zahl der Exponate wächst die Idee, ein Industriemuseum in Schloß Holte zu gründen.

Erste Ideen für ein Museum lassen sich bis in die 70er Jahre zurückverfolgen. Anfang 1980 beginnt Günter Potthoff mit finanziellen Mitteln der Stadt Öfen und andere Dokumente der Holter Hütte zu erwerben. Sie finden ihren Platz im Rathaus und so entsteht eine Sammlung, die bis heute über 40 Öfen und einen großen Fundus an weiteren Exponaten aufweist.

Die Gründung eines Vereins Anfang 2011 erfolgt mit dem Ziel, ein Museum zu errichten, das sich dem kulturellen Erbe der Stadt verpflichtet fühlt, indem es die Zeugnisse dauerhaft bewahrt, erschließt und seinen Besuchern differenziert und vielfältig vermittelt.

Katalog der Holter Eisenhütte – um 1910

Hierzu soll nicht nur die historische, sondern auch die moderne Produktion der hiesigen Industrieunternehmen dokumentiert werden, was eine enge  Kooperation von Industriemuseum und den regionalen Betrieben voraussetzt. So kann ein Verständnis der heutigen Industriekultur auf der Basis ihrer historischen Wurzeln vermittelt werden nach der Idee: Schloß Holte-Stukenbrock, wo Zukunft Tradition hat.

Nur Öfen hinzustellen reicht nicht!

Das Industriemuseum soll sich zu einem weiteren kulturellen Zentrum in der Stadt entwickeln, es kann ihr Gedächtnis der industriellen Geschichte werden und somit einen Beitrag zur stärkeren Identifikation unserer Bürger/innen mit ihrer Stadt leisten.
Moderne Museen sind gleichzeitig auch ein Erlebnisort mit ständig wechselnden Angeboten und Events. Nur Öfen hinzustellen reicht nicht. Moderne Museumskonzepte wissen Besseres zu bieten: interaktives Erleben einzelner Themenbereiche, Videoangebote, seminarfähiges Arbeiten, altersspezifische Anleitungen zur eigenständigen Erkundung.
Zu einem Erfolgskonzept gehört auch, jahreszeitlich wechselnde Ausstellungsschwerpunkte und Aktionen anzubieten. So liegt es nahe, mit einem alten Ofen Brot oder Kuchen zu backen, auf einem Herd mit dem Waffeleisen wie zu Urgroßmutters Zeiten Waffeln zu backen oder eine Suppe auf dem offenen Feuer zu kochen. Schon das Anzünden eines Feuers im Ofen ist für Kinder ein Erlebnis.
Für die Ingenieure der Holter Eisenhütte war die „Energieeffizienz“ eine ständige Herausforderung. Vom „Holz- und Kohlefresser“ zum Sparherd war es ein langer Weg. So kann das heute topaktuelle Thema nachhaltige Energiewirtschaft an die Geschichte der Holte Eisenhütte anknüpfen.

Gründung des Fördervereins e.V.

Die Gründung des Fördervereins erfolgt im Januar 2011 mit dem Ziel, die Industriegeschichte der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock aufzuarbeiten und den Erhalt und die Archivierung von Kulturgütern zu gewährleisten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Projekt läuft unter dem Namen: „Industriemuseum Schloß Holte-Stukenbrock e.V. –
Von der Holter Eisenhütte zur Moderne“

Inzwischen hat der Förderverein 148 Mitglieder.

Die Projektstudie

Zur Jahreshauptversammlung im März 2013 legte der Vorstand seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit eine umfangreiche Projektstudie vor. Eine Projektgruppe des Vorstands und die Agentur für Ausstellungsgestaltung – Design – Objektplanung DBCO GmbH in Münster haben diese umfangreiche Studie in einem Zeitraum von etwa 6 Monaten erarbeitet.

Businessplan und Fundraising –
oder: Wie beschafft man die Mittel für ein ehrgeiziges Projekt?

Die positive Aufnahme der Studie schaffte die Voraussetzungen, Partner aus Politik, Wirtschaft und Kultur in das Projekt mit einzubeziehen. Die wichtige Frage des zukünftigen Standortes konnte inzwischen gelöst werden.  Für das Museum gibt es einen idealen Standort: Das Gelände der alten Holter Eisengießerei – vor dem Holte Schloss. Mit dem Eigentümer des Schlosses und der ehemaligen Holter Eisenhütte konnte ein Einverständnis erzielt werden, dass das Gebäude der alten Gießerei (ganz früher war es die alte Herdschleiferei) für das Museum zur Verfügung steht. Mit dieser Entscheidung stand nun der Weg offen, an die wichtigsten Institutionen heranzutreten und Fördergelder zu beantragen. Von gleicher Bedeutung für die Realisierung des Museumsprojekts ist die umfassende Zusammenarbeit mit dem Rat und Verwaltung unserer Stadt Schloß Holte-Stukenbrock.

Nur Öfen hinzustellen reicht nicht!

Das Industriemuseum soll sich zu einem weiteren kulturellen Zentrum in der Stadt entwickeln, es kann ihr Gedächtnis der industriellen Geschichte werden und somit einen Beitrag zur stärkeren Identifikation unserer Bürger/innen mit ihrer Stadt leisten.
Moderne Museen sind gleichzeitig auch ein Erlebnisort mit ständig wechselnden Angeboten und Events. Nur Öfen hinzustellen reicht nicht. Moderne Museumskonzepte wissen Besseres zu bieten: interaktives Erleben einzelner Themenbereiche, Videoangebote, seminarfähiges Arbeiten, altersspezifische Anleitungen zur eigenständigen Erkundung.
Zu einem Erfolgskonzept gehört auch, jahreszeitlich wechselnde Ausstellungsschwerpunkte und Aktionen anzubieten. So liegt es nahe, mit einem alten Ofen Brot oder Kuchen zu backen, auf einem Herd mit dem Waffeleisen wie zu Urgroßmutters Zeiten Waffeln zu backen oder eine Suppe auf dem offenen Feuer zu kochen. Schon das Anzünden eines Feuers im Ofen ist für Kinder ein Erlebnis.
Für die Ingenieure der Holter Eisenhütte war die „Energieeffizienz“ eine ständige Herausforderung. Vom „Holz- und Kohlefresser“ zum Sparherd war es ein langer Weg. So kann das heute topaktuelle Thema nachhaltige Energiewirtschaft an die Geschichte der Holte Eisenhütte anknüpfen.