Personen der Holter Hütte

1836 Friedrich Ludwig Tenge
Friedrich Ludwig Tenge im Alter von 42 Jahren
Friedrich Ludwig Tenge
Friedrich Ludwig Tenge im Alter von 56 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006 Sechs Generationen red
Frank Konersmann: Die Tenges. 400 Jahre Unternehmer in Osnabrück und Ostwestfalen. Titelgraphik

Firmengründer der Holter Eisenhütte
Friedrich Ludwig Tenge war der Sohn eines Leinen- und Tabakindustriekaufmanns in Osnabrück. Er absolvierte ein Fachstudium für Landwirtschaft in Montpellier, Göttingen und Heidelberg. Im Auftrag seines Vaters erwarb er 1814 das verschuldete Rittergut Niederbarkhausen bei Oerlinghausen. Es folgten weitere Käufe von Ländereien. Eine seiner größten Erwerbungen war der Kauf der Grafschaft Rietberg (1822) und damit auch die Domäne Holte. Es folgten mehrere betriebliche Gründungen:Sägemühlen, Ziegeleien, zwei Glashütten und die Dalbker Papierfabrik.
Die weitaus bedeutendste Firmengründung Friedrich Ludwig Tenges war die Errichtung der Holter Eisenhütte vor den Toren des alten Jagdschlosses der Grafen von Rietberg. Ohne eigentliche Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Hüttenwesens schuf Tenge hiermit die erste großgewerbliche Anlage in der vormaligen Grafschaft Rietberg.
Ölbild um 1853;  Carl Friedrich Tenge, der älteste Sohn von Friedrich Ludwig Tenge.
Er war später Teilhaber der Holter Eisenhütte.

Ingenieur Trebitz red
Rudolf Trebitz, Ingenieur und technischer Leiter der Holter Eisenhütte; wurde 1893 von Dr. Harald Tenge als Ingenieur eingestellt drängte auf zahlreiche technische Neuerungen im Produktionsprozess war bis in 1940er Jahre in der Holter Hütte tätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betriebsjubiläum
Historisches Foto zum 50jährigen Betriebsjubiläum im Jahre 1892. Die Belegschaft zählte damals mehr als 200 Mitarbeiter, darunter Hüttenjungen.

Familie Lakämper red.
Das Bild zeigt den Vater von Jakob Lakämper, der Maschinenschlosser auf der Holter Eisenhütte war. Er hat seine Erfahrungen und seine Erlebnisse in der Holter Eisenhütte aufgeschrieben „Mein Leben“. Darin beschreibt er auch ausführlich den Verlauf des ersten Streiks 1911.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmiede der Holter Eisenhütte
Veteranen der Arbeit vor der Schmiede der Holter Eisenhütte; von links: Grobschmiedemeister Johann Kaupmannsenneke, Bohrer, Schmied Heinrich Brinktrine und Schmiedemeister Kleffmann.
Jakob Nieweg
Bereits 1848 errichtete die Holter Eisenhütte ein eigenes Emaillierwerk. Neben Poterieware, z. B. Kochgeschirr, Töpfe und Pfannen wurden später auch Öfen in Braun- und Grüntönen emailliert. Das Foto zeigt den Chef-Emaillierer Jakob Nieweg, Foto um 1889.
Fabrikjunge
Zeichnung 1860 von Max Dresel, Enkel von Friedrich Ludwig Tenge.
Kriegsgefangener
Im Zweiten Weltkrieg: Russischer Kriegsgefangener in der Zementwarenfabrik Johann Knoke